Kanzleien haben online zwei Aufgaben: gefunden werden und dann überzeugen. Beides entscheidet sich heute auf dem Handy, oft in wenigen Sekunden. Hier steht, worauf es bei Kanzleien ankommt und was wir dafür bauen.
So suchen Ihre Kunden
So oder so ähnlich tippen Menschen ihre Frage in Google oder ChatGPT:
- „ich hab heute die kündigung bekommen, welcher anwalt für arbeitsrecht in freiburg ist gut?“
- „anwalt für familienrecht der auch abends termine hat“
- „was kostet eine erstberatung beim anwalt?“
- „verkehrsunfall nicht schuld, brauche ich einen anwalt?“
Die KI antwortet darauf mit zwei, drei Namen. Ob Ihrer dabei ist, hängt davon ab, wie klar Ihre Website und Ihr Google-Profil genau diese Fragen beantworten.
Was auf die Website gehört
- Rechtsgebiete einzeln und in verständlicher Sprache, nicht nur als Stichwortliste
- Erster Schritt für Mandanten: Wie läuft das Erstgespräch ab, was soll ich mitbringen?
- Telefon, Rückrufwunsch und Erreichbarkeit in dringenden Fällen
- Anwälte mit Foto, Schwerpunkten und, wo verliehen, Fachanwaltstiteln
- Informationen zu Kosten und Rechtsschutzversicherung, soweit möglich
- Pflichtangaben nach DL-InfoV und Berufsrecht im Impressum
Eine Seite pro Rechtsgebiet
Mandanten suchen nicht „Rechtsanwalt“, sondern ihr Problem: „Anwalt Arbeitsrecht Kündigung“, „Scheidungsanwalt“, „Anwalt Mietrecht Nebenkostenabrechnung“. Eigene Seiten für Ihre Rechtsgebiete, die die ersten Fragen ehrlich beantworten, werden gefunden und zeigen Kompetenz, bevor das Telefon klingelt. Genau solche Antworten verwendet auch ChatGPT.
Hinweis: Für Anwälte gelten die Werberegeln aus BRAO und BORA: sachliche Information ist erlaubt, reißerische Werbung und irreführende Begriffe wie „Spezialist“ ohne Grundlage sind es nicht. Fachanwaltstitel nennen wir nur, wenn sie verliehen sind. Die rechtliche Prüfung im Einzelfall ersetzt das nicht.
SEO für Anwälte und Kanzleimarketing
Kanzleimarketing heißt für die meisten Kanzleien vor Ort: bei den Suchen gefunden werden, mit denen Mandanten ihr Problem beschreiben. SEO für Anwälte bedeutet konkret: eine Seite pro Rechtsgebiet mit Ort, ein vollständiges Google-Profil, einheitliche Einträge in Anwaltsverzeichnissen und Antworten auf die Fragen, die Mandanten vor dem ersten Anruf haben. Wir machen das zum Festpreis von 799 €, ohne Platzierungsversprechen und sachlich im Rahmen des Berufsrechts.
So ist eine Rechtsgebiet-Seite aufgebaut
Am Beispiel Arbeitsrecht: Wer eine Kündigung bekommen hat, sucht nicht „Rechtsanwalt“, sondern „Kündigung erhalten, was tun“ oder „Anwalt Arbeitsrecht Freiburg“. Eine gute Seite beantwortet zuerst die drängendste Frage, sachlich und verständlich:
- Was jetzt wichtig ist: etwa der Hinweis, dass für eine Kündigungsschutzklage eine Frist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung gilt.
- Wie die Kanzlei hilft: Prüfung, Verhandlung, Klage, in einfachen Worten.
- Was es kostet: wie die Erstberatung abgerechnet wird, ob eine Rechtsschutzversicherung greifen kann.
- Der nächste Schritt: anrufen, Rückruf anfordern, Unterlagen bereitlegen.
Solche Seiten werden gefunden, weil sie die Suche wirklich beantworten. Und sie überzeugen, weil der Mandant schon vor dem Anruf merkt, dass er richtig ist.
Kanzleimarketing ohne Anzeigenbudget
Bezahlte Anzeigen für Rechtsbegriffe gehören zu den teuersten Klicks überhaupt. Für viele Kanzleien vor Ort ist der bessere Weg die organische Sichtbarkeit: Seiten für die Rechtsgebiete, ein gepflegtes Google-Profil und einheitliche Einträge in Anwaltsverzeichnissen. Das kostet einmal Arbeit und wirkt danach dauerhaft.
Google-Profil und Bewertungen für Kanzleien
Bei Suchen wie „Anwalt Familienrecht in der Nähe“ entscheidet oft die Karte. Wichtig sind die passende Kategorie, die Rechtsgebiete als Leistungen, Fotos von Kanzlei und Team und aktuelle Bürozeiten. Bei Bewertungen gilt für Anwälte eine Besonderheit: Antworten dürfen keine Details aus dem Mandat verraten. Ein kurzer, neutraler Dank oder ein Gesprächsangebot ist der sichere Weg.
Anwaltsverzeichnisse und ChatGPT
ChatGPT und andere KI-Assistenten gleichen Angaben aus mehreren Quellen ab: Kanzlei-Website, Google, Anwaltsverzeichnisse, Kammerangaben. Stimmen Name, Adresse, Rechtsgebiete und Fachanwaltstitel überall überein, ist Ihre Kanzlei für die KI eindeutig. Widersprüche führen dazu, dass sie lieber eine andere Kanzlei nennt.
Datenschutz und Verschwiegenheit
Kontaktformulare auf Kanzlei-Websites sollten bewusst knapp sein: Name, Telefon, Rechtsgebiet, Rückrufzeit. Details zum Fall gehören ins Gespräch, nicht in ein Formular. Wir bauen das so, verschlüsselt und mit passender Datenschutzerklärung.
Was wir für Kanzleien machen
Website
Fürs Handy gebaut, Texte inklusive, Anrufen-Knopf und Anfrageformular. Online in 7 Tagen.
Google + ChatGPT
Google-Profil, Seiten für Leistungen und Orte, Verzeichnisse, Bewertungs-Set und ChatGPT-Report.
Betreuung mit Gebietsschutz
Höchstens 3 Kanzleien pro Einzugsgebiet. Hosting, Änderungen, Google-Beiträge, monatlicher Check.
Ihre eigene Vorschau bekommen Sie im Gratis-Check, bevor Sie sich entscheiden. Sie sehen Ihre neue Website fertig, bevor Sie bezahlen.
Häufige Fragen
Dürfen Anwälte überhaupt Werbung machen?
Ja, sachliche Information über Ihre Tätigkeit ist erlaubt. Wir formulieren entsprechend: klare Rechtsgebiete, verständliche Erklärungen, keine Erfolgsversprechen.
Kann ich Online-Terminbuchung für Erstberatungen anbieten?
Ja. Ein einfaches Formular für den Rückrufwunsch oder ein Termin-Tool lässt sich einbinden. Sensible Details zum Fall fragen wir im Formular bewusst nicht ab.
Was kostet eine Kanzlei-Website?
Bei uns 399 € als Festpreis. Mit Seiten für Ihre Rechtsgebiete, Google-Profil und ChatGPT-Sichtbarkeit zusammen 999 €.
Wie viele Rechtsgebiet-Seiten brauche ich?
So viele, wie Sie Schwerpunkte haben, für die Sie gefunden werden wollen. Im Paket Google + ChatGPT sind 3 bis 5 Seiten enthalten.