Grundlagen
- Name wie auf dem Schild, ohne Zusätze.
- Hauptkategorie so genau wie möglich, dazu Nebenkategorien.
- Adresse oder Einzugsgebiet korrekt.
- Telefonnummer, die wirklich jemand abnimmt.
- Website-Link auf die passende Seite, nicht nur die Startseite.
Inhalte
- Beschreibung mit Was, Wo, Für wen.
- Leistungen einzeln mit kurzer Erklärung und, wo möglich, Preis.
- Attribute wie barrierefrei, Terminvereinbarung, Parkplätze.
- Öffnungszeiten inklusive Feiertagen.
- Produkte oder Speisekarte, wenn passend.
Lebendig halten
- Fotos jeden Monat, echte statt Stockbilder.
- Beiträge zu Aktionen, Neuigkeiten, Saison.
- Fragen und Antworten selbst vorbereiten, soweit verfügbar.
- Bewertungen erbitten und beantworten.
- Statistik monatlich prüfen: Anrufe, Routen, Website-Klicks.
Wie viel Zeit kostet das?
Die Grundeinrichtung dauert ein bis zwei Stunden. Danach reichen 15 bis 30 Minuten im Monat für Fotos, einen Beitrag und Antworten auf Bewertungen. Wer das nicht selbst machen möchte: Genau das ist Teil unserer Betreuung für 79 € im Monat.
Die richtige Kategorie wählen
Die Hauptkategorie ist die wichtigste Einstellung im ganzen Profil. Sie entscheidet mit, bei welchen Suchen Sie überhaupt erscheinen. Wählen Sie die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft am genauesten beschreibt, also eher „Badsanierung“ als nur „Bauunternehmen“, wenn Bäder Ihr Schwerpunkt sind. Zusätzlich können Sie bis zu neun weitere Kategorien hinzufügen. Nehmen Sie nur solche, die wirklich zu Ihrem Angebot passen. Zu viele unpassende Kategorien verwässern das Profil.
Tipp: Schauen Sie, welche Hauptkategorie die drei Betriebe nutzen, die bei Ihrer wichtigsten Suche oben stehen. Das ist ein guter Hinweis, was Google für diese Suche als passend ansieht.
Die Beschreibung: 750 Zeichen gut nutzen
In der Beschreibung haben Sie bis zu 750 Zeichen. Die ersten ein, zwei Sätze sind die wichtigsten, weil sie zuerst angezeigt werden. Schreiben Sie dort, was Sie machen, für wen und wo. Danach können Sie Besonderheiten nennen: Notdienst, Termine am Samstag, barrierefreier Zugang, Sprachen. Links, Preisaktionen und Telefonnummern gehören nicht in die Beschreibung.
Keywords hinterlegen: wo es erlaubt ist
Viele fragen, wo man im Profil Suchbegriffe eintragen kann. Ein eigenes Feld dafür gibt es nicht. Suchbegriffe gehören natürlich formuliert in die Beschreibung, in die Leistungen und in die Beiträge. Im Firmennamen dagegen haben sie nichts verloren. „Malerbetrieb Müller“ ist in Ordnung, wenn der Betrieb so heißt. „Müller Maler Freiburg günstig Fassade“ verstößt gegen die Richtlinien und kann zur Sperrung des Profils führen.
Zweiter Standort, Betriebsferien und Sonderfälle
- Zweiter Standort: Jeder Standort mit eigener Adresse, eigenem Personal und eigenen Öffnungszeiten bekommt ein eigenes Profil. Virtuelle Büros oder Briefkastenadressen sind nicht erlaubt.
- Doppelter Eintrag: Gibt es Ihren Betrieb zweimal, etwa nach einem Umzug, sollte der falsche Eintrag als Duplikat gemeldet werden. Sonst teilen sich Bewertungen und Aufrufe auf zwei Profile auf.
- Betriebsferien: Tragen Sie die Zeit als Sonderöffnungszeiten ein. Die Option „vorübergehend geschlossen“ ist eher für längere Schließungen gedacht.
- Einzugsgebiet ohne Ladengeschäft: Wer zum Kunden fährt, kann die Adresse ausblenden und stattdessen Orte oder Regionen als Einzugsgebiet angeben.
- Impressum: Ob ein Google-Profil ein eigenes Impressum braucht, ist rechtlich nicht abschließend geklärt. Üblich und sinnvoll ist ein Link auf Ihre Website mit vollständigem Impressum.
Die Reihenfolge, wenn Sie wenig Zeit haben
- Hauptkategorie prüfen
- Name, Adresse und Telefonnummer exakt wie auf der Website
- Leistungen vollständig anlegen
- Zehn echte Fotos hochladen
- Bewertungslink einrichten und an die letzten zufriedenen Kunden schicken
Diese fünf Punkte schaffen Sie an einem Nachmittag. Sie bringen erfahrungsgemäß mehr als jede einzelne Spezialeinstellung.
Häufige Fragen
Wie viele Kategorien darf ich im Google-Profil angeben?
Eine Hauptkategorie und bis zu neun weitere. Wichtiger als die Anzahl ist, dass die Hauptkategorie Ihr Kerngeschäft genau trifft.
Darf ich Suchbegriffe in den Firmennamen schreiben?
Nein. Der Name muss Ihrem echten Firmennamen entsprechen. Zusätzliche Begriffe verstoßen gegen die Google-Richtlinien und können zur Sperrung führen.
Wie trage ich Betriebsferien im Google-Profil ein?
Über die Sonderöffnungszeiten für die betreffenden Tage. So sehen Kunden, dass Sie zu sind, und Ihr Profil bleibt normal sichtbar.