Die Reihenfolge, die wir empfehlen
- Google-Unternehmensprofil: kostenlos und bei lokalen Suchen ganz oben.
- Eigene Website: der Ort, an dem Sie alles zeigen und an den alle anderen Kanäle verweisen.
- Bewertungen: der stärkste Vertrauensbeweis, für Kunden, Google und ChatGPT.
- Einheitliche Einträge in den wichtigsten Verzeichnissen.
- Ein sozialer Kanal, den Sie wirklich pflegen, je nach Branche Instagram, Facebook oder LinkedIn.
- E-Mail oder WhatsApp für bestehende Kunden, mit Einwilligung.
- Bezahlte Anzeigen, wenn das Fundament steht und Sie gezielt mehr wollen.
Soziale Medien als Marketinginstrument
Soziale Medien sind gut für Bilder, Einblicke hinter die Kulissen und Stammkunden. Sie ersetzen aber keine Website. Wählen Sie einen Kanal, auf dem Ihre Kunden wirklich sind, und posten Sie regelmäßig. Ein Kanal, der gepflegt ist, wirkt besser als fünf, die seit Monaten ruhen. Für Handwerker und Salons ist oft Instagram passend, für Betriebe mit älterer Kundschaft Facebook, für Dienstleister im B2B LinkedIn.
Bezahlte Werbung: Google Ads und soziale Medien
Anzeigen bringen schnell Sichtbarkeit, hören aber auf zu wirken, sobald Sie nicht mehr zahlen. Sie sind sinnvoll für Neueröffnungen, saisonale Angebote oder wenn Sie kurzfristig mehr Aufträge brauchen. Starten Sie mit kleinem Budget, schicken Sie Besucher auf eine passende Seite und messen Sie, wie viele Anfragen daraus entstehen.
Marketing ohne großes Budget
Viele der wirksamsten Maßnahmen kosten nur Zeit: das Google-Profil pflegen, um Bewertungen bitten, Fotos von der Arbeit machen, auf Anfragen schnell antworten. Planen Sie dafür eine feste halbe Stunde pro Woche ein. Das bringt erfahrungsgemäß mehr als ein großes Projekt, das nach drei Monaten wieder einschläft.
Was Sie messen sollten
- Anrufe, Routen und Website-Klicks aus dem Google-Profil
- Anfragen über die Website
- Wie neue Kunden Sie gefunden haben, einfach beim ersten Kontakt fragen
Mit diesen drei Zahlen sehen Sie, was funktioniert, und können Ihr Budget dorthin lenken.
Online-Marketing nach Branche
Jede Branche hat ihre Eigenheiten, von Arztpraxen mit Werbeverboten bis zu Restaurants mit Speisekarte. Konkrete Hinweise finden Sie unter Marketing nach Branche.
Häufige Fragen
Womit sollte ein kleines Unternehmen beim Online-Marketing anfangen?
Mit dem kostenlosen Google-Unternehmensprofil, einer eigenen Website und einer Routine für Bewertungen. Danach ein sozialer Kanal und erst dann bezahlte Anzeigen.