Fünf Quellen für Suchbegriffe
- Ihre Kunden: Welche Fragen stellen sie am Telefon? Notieren Sie sie eine Woche lang.
- Google-Vorschläge: Tippen Sie Ihre Leistung ein und schauen Sie, was Google vorschlägt.
- „Ähnliche Fragen“ in den Suchergebnissen.
- Keyword-Planer von Google Ads: zeigt grobe Suchvolumen.
- Search Console: zeigt, mit welchen Begriffen Sie schon gefunden werden.
Longtail: die unterschätzten Begriffe
„Maler“ wird oft gesucht, aber die Konkurrenz ist riesig. „Treppenhaus streichen lassen Kosten Freiburg“ wird selten gesucht, aber wer das sucht, will einen Auftrag vergeben. Solche langen, genauen Begriffe heißen Longtail-Keywords. Sie sind für kleine Betriebe oft die beste Chance.
Begriffe sortieren
- Informationsfragen: „Was kostet …?“, „Wie lange dauert …?“ → Ratgeber- oder Fragen-Seite
- Auftragssuchen: „Badsanierung Freiburg“ → Leistungsseite
- Namenssuchen: Ihr Firmenname → Startseite und Google-Profil
Ein Begriff, eine Seite
Ordnen Sie jedem wichtigen Begriff genau eine Seite zu. Wenn zwei Seiten dasselbe Thema haben, konkurrieren sie miteinander und keine steht richtig gut da.
Ein Beispiel: Keywords für eine Kosmetikerin
Eine Kosmetikerin denkt zuerst an „Kosmetikstudio“ und ihren Ort. Das ist der wichtigste Begriff, aber nicht der einzige. Wenn sie Kundinnen fragt und in die Vorschläge von Google schaut, findet sie schnell weitere: „Microneedling“, „Augenbrauen laminieren“, „Gesichtsbehandlung bei Akne“, „Kosmetik für Männer“. Jeder dieser Begriffe wird seltener gesucht. Dafür weiß die Suchende genau, was sie will. Eine eigene Seite pro Behandlung mit Ablauf, Dauer und Preis holt genau diese Kundinnen ab.
Der Google Keyword-Planer
Der Keyword-Planer ist ein kostenloses Werkzeug in Google Ads. Er zeigt, wie oft Begriffe ungefähr gesucht werden. Ohne laufende Werbung zeigt er nur grobe Spannen wie „10 bis 100“ oder „100 bis 1.000“. Für einen lokalen Betrieb reicht das völlig. Sie wollen ja nicht die exakte Zahl wissen, sondern welche Begriffe überhaupt gesucht werden und welche ähnlich sind.
Suchabsicht: was der Kunde eigentlich will
Hinter jeder Suche steckt eine Absicht. Sie bestimmt, welche Seite passt:
- Informieren: „Wie lange hält eine Wärmepumpe?“ Hier passt ein Ratgeber-Artikel.
- Vergleichen: „Wärmepumpe oder Gasheizung Kosten“ Hier passt eine ehrliche Gegenüberstellung.
- Beauftragen: „Wärmepumpe Installateur Freiburg“ Hier passt Ihre Leistungsseite mit Kontakt.
Wer eine Auftragssuche mit einem langen Fachartikel beantwortet oder eine Informationssuche mit einem Angebot, wird schlechter gefunden.
Wie viele Keywords braucht eine kleine Website?
Weniger, als Sie denken. Für die meisten Betriebe reichen fünf bis zwanzig Hauptbegriffe, je einer pro Leistung, plus einige häufige Fragen. Wichtig ist nicht die Menge, sondern dass jede wichtige Leistung eine eigene, gute Seite hat.
Häufige Fragen
Ist der Google Keyword-Planer kostenlos?
Ja, er ist Teil von Google Ads. Ohne laufende Werbung zeigt er nur grobe Spannen, das reicht für lokale Betriebe aber gut.