Hotel-Marketing kämpft gegen große Buchungsportale, die viel Geld für Werbung ausgeben. Kleine Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gewinnen trotzdem, wenn sie das zeigen, was Portale nicht können: Persönlichkeit, Lage und Gründe, direkt zu buchen.
Auf dieser Seite steht, welche Kanäle für Hotels und Ferienwohnungen wirklich etwas bringen, welche Ideen wenig kosten und woran Sie merken, ob es funktioniert. Ohne Fachchinesisch und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
So suchen Ihre Gäste
Bevor Sie über Werbung nachdenken, lohnt ein Blick darauf, wie Ihre Gäste heute suchen. Typische Eingaben bei Google oder Fragen an ChatGPT sind:
- „hotel mit hund im schwarzwald“
- „pension mit frühstück am bodensee günstig“
- „ferienwohnung mit sauna für familie“
- „kleines hotel ruhig nähe altstadt“
Alle diese Suchen haben eines gemeinsam: Sie sind konkret. Wer darauf eine klare Antwort hat, auf der Website und im Google-Profil, wird gefunden. Wer nur allgemein wirbt, geht unter.
Die Kanäle im Überblick
| Kanal | Was er für Hotels und Ferienwohnungen bringt |
|---|---|
| Buchungsportale | Bringen Sichtbarkeit und Buchungen, kosten aber Provision. Für die meisten unverzichtbar, aber nicht das einzige Standbein. |
| Eigene Website mit Direktbuchung | Jede Direktbuchung spart Provision. Gäste kommen oft über ein Portal und buchen dann direkt, wenn es einfach ist. |
| Google-Profil | Erscheint in Google Maps mit Fotos, Bewertungen und oft auch Preisen. Für viele Gäste der erste Eindruck. |
| Instagram und Pinterest | Gut für Bilder von Zimmern, Umgebung und Ausflügen. Inspiriert die Reiseplanung. |
| Tourismusverbände und Gästekarten | Einträge bei der regionalen Tourist-Information bringen Gäste, die gezielt die Region suchen. |
| E-Mail an frühere Gäste | Mit Einwilligung einer der günstigsten Wege zu Wiederbuchungen. |
Die Reihenfolge ist kein Zufall: Oben stehen die Kanäle, die dauerhaft wirken und wenig laufende Kosten verursachen. Bezahlte Kanäle sind sinnvoll, wenn das Fundament steht.
6 Ideen, die wenig kosten
- Seiten für Zielgruppen: mit Hund, mit Kindern, Wandern, Radfahren, Monteure
- Direktbuchervorteil, zum Beispiel flexible Anreise oder Frühstückskorb, im Rahmen Ihrer Portalbedingungen
- Willkommensmappe mit Hinweis auf Website und Bewertung
- Ausflugstipps aus erster Hand als eigene Seiten
- Saisonangebote früh online stellen, Herbst- und Winterwochen gezielt bewerben
- Google-Bewertungen beim Check-out mit QR-Karte erbitten
Häufige Fehler
- Preise auf der Website ohne Endreinigung oder Kurtaxe, die erst bei der Buchung auftauchen
- Website ohne Kalender, Gäste müssen erst anfragen
- Andere Fotos und Namen als auf den Portalen, Gäste erkennen die Unterkunft nicht wieder
So messen Sie, was funktioniert
Zählen Sie Direktbuchungen und Portalbuchungen getrennt und vergleichen Sie die Provision, die Sie gespart haben. Dazu kommen Anrufe und Website-Klicks aus dem Google-Profil.
Wichtig ist, vorher einen Startwert festzuhalten. Nur dann sehen Sie nach drei Monaten, ob sich etwas verändert hat. Genau so arbeiten wir auch bei unserer Mehr-Anrufe-Garantie.
Ferienwohnung vermarkten: die Besonderheiten
Bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern gibt es keine Rezeption und meist kein Restaurant. Gäste entscheiden fast nur nach Fotos, Lage, Preis und Bewertungen. Wer seine Ferienwohnung vermarkten will, sollte drei Dinge besonders gut machen: helle, ehrliche Fotos aller Räume, eine genaue Beschreibung der Ausstattung und eine Website mit Belegungskalender, damit Gäste ohne Anfrage sehen, ob ihr Zeitraum frei ist.
Eine Marketingstrategie für kleine Hotels
- Ziel: zum Beispiel mehr Direktbuchungen, mehr Gäste in der Nebensaison oder mehr Gruppen.
- Zielgruppe: Wanderer, Familien, Geschäftsreisende, Gäste mit Hund. Jede Gruppe sucht anders.
- Vertriebskanäle: Portale für Reichweite, eigene Website für Direktbuchungen, Tourist-Information, Stammgäste per E-Mail.
- Inhalte: Seiten und Beiträge für jede Zielgruppe, Ausflugstipps aus erster Hand.
- Budget und Messung: Provision an Portale gegen gesparte Provision durch Direktbuchungen rechnen.
Content-Marketing und Influencer
Content-Marketing heißt für ein Hotel: Inhalte erstellen, die Gäste bei der Planung suchen. Eine Seite „Die fünf schönsten Wanderwege ab unserem Haus“ wird gefunden, geteilt und bringt Gäste, die genau das suchen. Kooperationen mit Influencern können funktionieren, wenn deren Publikum wirklich zu Ihrem Haus passt. Achten Sie darauf, dass bezahlte Beiträge gekennzeichnet werden, und vereinbaren Sie vorher, was Sie bekommen.
Wie viel Marketingbudget braucht ein Hotel?
Eine feste Regel gibt es nicht. Ein guter Ausgangspunkt ist die Provision, die Sie heute an Portale zahlen. Jede Direktbuchung, die Sie durch Website, Google-Profil oder Stammgäste gewinnen, spart einen Teil davon. Investieren Sie zuerst in die Dinge, die dauerhaft wirken: Website mit Direktbuchung, Fotos, Bewertungen. Bezahlte Werbung kann dann gezielt schwache Wochen füllen.
Und ChatGPT?
Immer mehr Gäste fragen KI-Assistenten nach Empfehlungen. Die Antworten stützen sich auf dieselben Grundlagen: Website, Google-Profil, Bewertungen, Verzeichnisse. Wer dort klare und einheitliche Angaben hat, wird eher genannt. Mehr dazu im Ratgeber Was ist GEO?
Was wir für Hotels und Ferienwohnungen machen
Wir bauen die Grundlage, auf der jedes Marketing aufsetzt: eine Website, die auf Hotels und Ferienwohnungen zugeschnitten ist, ein vollständiges Google-Profil, einheitliche Einträge und ein Bewertungs-Set. Website 399 €, Google + ChatGPT 799 €, beides zusammen 999 €. Alle Preise sind Endpreise.
Für eine eigene Website mit Direktbuchung siehe Website für Ferienwohnung und Hotel, für die Suchmaschinenoptimierung SEO für Hotels.
Häufige Fragen
Was kostet Hotel-Marketing?
Das hängt vom Weg ab. Bei uns kostet eine Website mit Direktbuchung 399 €, mit Google-Profil, Zielgruppen-Seiten und ChatGPT-Sichtbarkeit 999 €. Dazu kommen ggf. Kosten für Ihr Buchungssystem.
Wie bekomme ich mehr Direktbuchungen?
Mit einer schnellen Website, einem klaren Kalender, vollständigen Endpreisen und einem kleinen Vorteil für Direktbucher.