1. Einen direkten Bewertungslink anlegen
In Ihrem Google-Unternehmensprofil finden Sie unter „Rezensionen erhalten“ einen Link, der direkt zum Bewertungsfenster führt. Das spart Ihren Kunden das Suchen und ist der wichtigste Schritt überhaupt.
2. Den Link dahin bringen, wo Kunden sind
- QR-Karte an der Kasse, am Empfang oder in der Rechnungsmappe
- Link in der Rechnungs-E-Mail oder in der Terminbestätigung
- QR-Code auf der Rechnung oder dem Auftragsprotokoll
3. Im richtigen Moment fragen
Der beste Moment ist der, in dem sich der Kunde freut: bei der Abnahme, nach dem Haarschnitt, beim Bezahlen nach einem schönen Abend. Ein Satz reicht: „Wenn Sie zufrieden waren, würde uns eine kurze Google-Bewertung sehr helfen. Hier ist der Code, dauert 30 Sekunden.“
4. Auf jede Bewertung antworten
Antworten zeigen neuen Kunden, dass Sie sich kümmern. Bei positiven reicht ein kurzer, persönlicher Dank. Bei negativen gilt: ruhig, sachlich, Lösung anbieten. Siehe auch Google-Bewertung löschen.
Was nicht erlaubt ist: Bewertungen kaufen, Rabatte oder Geschenke für Bewertungen anbieten, Bewertungen selbst schreiben oder von Mitarbeitern schreiben lassen, oder gezielt nur zufriedene Kunden um Bewertungen bitten und unzufriedene aussortieren. Das verstößt gegen die Google-Richtlinien und kann wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden.
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Formulierungen, die funktionieren
Viele Inhaber scheuen sich zu fragen, weil es sich nach Betteln anfühlt. Mit der richtigen Formulierung ist es einfach eine Bitte unter Partnern. Drei Beispiele zum Anpassen:
Persönlich nach dem Auftrag: „Schön, dass Sie zufrieden sind. Für uns als kleiner Betrieb hilft eine kurze Google-Bewertung sehr. Ich schicke Ihnen den Link per SMS, das dauert eine Minute.“
Per WhatsApp oder SMS: „Vielen Dank für Ihren Auftrag. Wenn Sie zufrieden waren, freuen wir uns über ein paar Worte bei Google: [Link]. Viele Grüße, Ihr Team von …“
Auf der Rechnung: „Zufrieden? Eine Bewertung hilft anderen bei der Entscheidung.“ Dazu ein QR-Code, der direkt zum Bewertungsformular führt.
Die richtige Menge
Wichtiger als viele Bewertungen auf einmal ist ein gleichmäßiger Strom. Zehn Bewertungen in einer Woche und dann ein Jahr nichts wirken unnatürlich. Besser: jeden zufriedenen Kunden fragen, als feste Routine. Bei einem Betrieb mit vier, fünf Aufträgen pro Woche kommen so über das Jahr erfahrungsgemäß viele Bewertungen zusammen, ohne Aktion und ohne Aufwand.
Wer im Team fragt
Am besten fragt die Person, die den Kunden zuletzt gesehen hat: der Monteur nach dem Einbau, die Kosmetikerin nach der Behandlung, der Arzt nach dem Gespräch. Machen Sie es dem Team leicht, zum Beispiel mit einer Karte mit QR-Code, die jeder dabei hat. Und erzählen Sie im Team, wenn eine neue gute Bewertung kommt. Das motiviert mehr als jede Anweisung.
Was nicht erlaubt ist
- Gegenleistungen wie Rabatte oder Verlosungen für Bewertungen
- Nur zufriedene Kunden einladen und unzufriedene vorher aussortieren
- Bewertungen von Mitarbeitern oder Verwandten
- Bewertungs-Pakete von Anbietern, die „echte“ Bewertungen versprechen
Gekaufte oder belohnte Bewertungen verstoßen gegen die Google-Richtlinien und sind in Deutschland auch wettbewerbsrechtlich problematisch. Google erkennt viele davon und löscht sie, im schlimmsten Fall mit einem Warnhinweis im Profil.
Häufige Fragen
Darf ich Kunden für eine Google-Bewertung einen Rabatt geben?
Nein. Gegenleistungen für Bewertungen verstoßen gegen die Google-Richtlinien und sind in Deutschland wettbewerbsrechtlich problematisch.
Wie bekomme ich den direkten Link zum Bewerten?
Im Google-Unternehmensprofil unter „Nach Rezensionen fragen“. Den Link können Sie per SMS, WhatsApp oder als QR-Code teilen.