Gutes Essen allein füllt keine Tische, wenn neue Gäste das Lokal nicht finden. Restaurant-Marketing heißt heute vor allem: bei Google Maps überzeugen, eine lesbare Speisekarte online haben und Stammgäste so behandeln, dass sie wiederkommen und davon erzählen.
Auf dieser Seite steht, welche Kanäle für Restaurants wirklich etwas bringen, welche Ideen wenig kosten und woran Sie merken, ob es funktioniert. Ohne Fachchinesisch und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
So suchen Ihre Gäste
Bevor Sie über Werbung nachdenken, lohnt ein Blick darauf, wie Ihre Gäste heute suchen. Typische Eingaben bei Google oder Fragen an ChatGPT sind:
- „restaurant in der nähe mit terrasse“
- „italiener freiburg heute abend reservieren“
- „wo kann man sonntags brunchen“
- „restaurant für geburtstag 20 personen“
Alle diese Suchen haben eines gemeinsam: Sie sind konkret. Wer darauf eine klare Antwort hat, auf der Website und im Google-Profil, wird gefunden. Wer nur allgemein wirbt, geht unter.
Die Kanäle im Überblick
| Kanal | Was er für Restaurants bringt |
|---|---|
| Google-Profil und Google Maps | Der wichtigste Kanal. Fotos, Speisekarte, Öffnungszeiten und Bewertungen entscheiden, ob jemand reserviert. |
| Eigene Website | Speisekarte als Text, Reservierung, Gruppen und Feiern. Grundlage für Google und ChatGPT. |
| Stark für Bilder, Tagesgerichte und Events. Bringt vor allem Gäste aus der Umgebung, die Sie schon kennen. | |
| Reservierungs- und Lieferportale | Bringen Reichweite, kosten aber Provision oder Gebühren. Sinnvoll als Ergänzung, nicht als Fundament. |
| Lokale Presse und Stadtportale | Gut bei Neueröffnung, neuem Konzept oder besonderen Events. |
| Bezahlte Anzeigen | Können bei Neueröffnung oder für Feiern und Catering helfen. Für den Alltag selten nötig. |
Die Reihenfolge ist kein Zufall: Oben stehen die Kanäle, die dauerhaft wirken und wenig laufende Kosten verursachen. Bezahlte Kanäle sind sinnvoll, wenn das Fundament steht.
6 Ideen, die wenig kosten
- Speisekarte als Text auf die Website und ins Google-Profil, nicht nur als PDF oder Foto
- Jede Woche ein neues Foto ins Google-Profil, zum Beispiel vom Tagesgericht
- QR-Karte für Bewertungen auf den Tisch oder zur Rechnung
- Eigene Seite für Feiern und Gruppen mit Personenzahl und Ablauf
- Stammgäste-Liste per E-Mail oder WhatsApp, nur mit Einwilligung
- Saisonale Aktionen wie Spargel, Wild oder Grillabend früh online ankündigen
Häufige Fehler
- Öffnungszeiten im Google-Profil an Feiertagen nicht angepasst
- Speisekarte nur als Bild, das weder Google noch ChatGPT lesen kann
- Auf Bewertungen nicht antworten, vor allem nicht auf kritische
So messen Sie, was funktioniert
Im Google-Profil sehen Sie Aufrufe, Anrufe, Routenanfragen und Klicks auf die Website. Notieren Sie diese einmal im Monat. Fragen Sie neue Gäste bei der Reservierung kurz, wie sie auf Sie gekommen sind.
Wichtig ist, vorher einen Startwert festzuhalten. Nur dann sehen Sie nach drei Monaten, ob sich etwas verändert hat. Genau so arbeiten wir auch bei unserer Mehr-Anrufe-Garantie.
Ein Marketingkonzept für die Gastronomie auf einer Seite
Ein Marketingkonzept muss kein dickes Dokument sein. Für ein Restaurant reichen fünf Antworten:
- Wer sind unsere Gäste? Familien am Wochenende, Geschäftsleute mittags, Paare am Abend, Touristen im Sommer?
- Wann ist es zu leer? Dienstagabend, Januar, Mittag? Dort setzen Aktionen an.
- Was macht uns besonders? Ein Gericht, die Terrasse, der Wein, die Lage. Das gehört nach vorn, auf Website und Profil.
- Welche zwei Kanäle pflegen wir wirklich? Meist das Google-Profil und ein sozialer Kanal.
- Woran messen wir? Reservierungen, Anrufe, Bewertungen pro Monat.
Marketingmaßnahmen für schwache Tage
- Ein fester Thementag, etwa Schnitzeltag oder Pasta-Abend, der sich herumspricht
- Mittagstisch mit wechselnder Karte, jede Woche im Google-Profil angekündigt
- Angebote für Gruppen und Firmen in ruhigen Monaten
- Kochkurse, Weinproben oder Lesungen als Anlass, neue Gäste kennenzulernen
Gastronomie, Imbiss und Café: was sich unterscheidet
Ein Imbiss oder Schnellrestaurant lebt von Laufkundschaft und Lieferung. Dort zählen Öffnungszeiten, Fotos der Gerichte und gute Bewertungen bei Google und Lieferportalen am meisten. Ein Café wird oft für den Moment gesucht: „Café mit Kuchen in der Nähe“. Hier helfen Bilder vom Raum und der Auslage. Ein Restaurant mit Reservierung braucht dagegen eine Website, auf der Speisekarte, Preise und Reservierung in Sekunden zu finden sind.
Und ChatGPT?
Immer mehr Gäste fragen KI-Assistenten nach Empfehlungen. Die Antworten stützen sich auf dieselben Grundlagen: Website, Google-Profil, Bewertungen, Verzeichnisse. Wer dort klare und einheitliche Angaben hat, wird eher genannt. Mehr dazu im Ratgeber Was ist GEO?
Was wir für Restaurants machen
Wir bauen die Grundlage, auf der jedes Marketing aufsetzt: eine Website, die auf Restaurants zugeschnitten ist, ein vollständiges Google-Profil, einheitliche Einträge und ein Bewertungs-Set. Website 399 €, Google + ChatGPT 799 €, beides zusammen 999 €. Alle Preise sind Endpreise.
Häufige Fragen
Was ist das beste Marketing für ein Restaurant?
Für die meisten Restaurants ein starkes Google-Profil mit aktuellen Fotos und vielen echten Bewertungen, eine Website mit lesbarer Speisekarte und gute Pflege der Stammgäste. Das kostet wenig und wirkt dauerhaft.
Lohnt sich Werbung auf Instagram für Restaurants?
Organische Beiträge ja, vor allem für Stammgäste und Events. Bezahlte Anzeigen lohnen sich eher gezielt, etwa bei einer Neueröffnung.