Wie der Wert entsteht
Google zeigt den Durchschnitt aller sichtbaren Bewertungen, gerundet auf eine Nachkommastelle. Entfernte Bewertungen zählen nicht mit. Neue Bewertungen fließen meist innerhalb kurzer Zeit ein.
Ein Rechenbeispiel
Ein Betrieb hat 10 Bewertungen mit durchschnittlich 4,0 Sternen. Kommen 5 neue Fünf-Sterne-Bewertungen dazu, steigt der Schnitt auf etwa 4,3. Hat der Betrieb dagegen schon 100 Bewertungen mit 4,0, bewegen 5 neue Fünf-Sterne-Bewertungen den Schnitt nur auf etwa 4,05. Je mehr Bewertungen, desto stabiler der Wert, in beide Richtungen.
Was Kunden wirklich anschauen
- Den Durchschnitt, aber auch die Anzahl
- Die neuesten Bewertungen
- Ihre Antworten, vor allem auf Kritik
Ein Betrieb mit 4,6 aus 120 Bewertungen wirkt oft vertrauenswürdiger als einer mit 5,0 aus 3 Bewertungen.
So verbessern Sie den Schnitt
- Zufriedene Kunden direkt nach dem Auftrag fragen, mit QR-Karte oder Link
- Jede Bewertung beantworten
- Bei berechtigter Kritik das Problem lösen
- Richtlinienverstöße melden
Nicht erlaubt: Bewertungen kaufen, gegen Rabatt erbitten oder nur zufriedene Kunden gezielt fragen und unzufriedene aussortieren.
Google-Sterne auf der eigenen Website einbinden
Viele Betriebe möchten ihre Google-Bewertungen auch auf der Website zeigen. Das ist eine gute Idee, denn Besucher suchen genau diese Bestätigung. Es gibt drei Wege:
- Ausgewählte Zitate: Sie übernehmen einzelne echte Bewertungen mit Vorname und Datum als Text auf die Website. Das ist schnell, braucht keine Technik und lädt schnell. Wichtig: Nur wörtlich übernehmen, nichts kürzen, was den Sinn ändert.
- Ein Bewertungs-Widget: Ein kleines Programm zeigt die aktuellen Bewertungen automatisch an. Das ist bequem, lädt aber oft Daten von fremden Servern. Dann muss es in der Datenschutzerklärung stehen und je nach Anbieter über das Cookie-Banner laufen.
- Ein Link mit Gesamtnote: „4,8 Sterne aus 63 Google-Bewertungen“ mit Link auf Ihr Profil. Einfach, ehrlich und ohne Datenschutzaufwand. Die Zahl müssen Sie von Hand aktuell halten.
Wir nutzen meist eine Kombination aus Zitaten und Link. Das ist schnell, datensparsam und überzeugt genauso.
Warum die Sterne nicht in den Suchergebnissen erscheinen
Manche hoffen, dass die Sterne ihrer Website in den normalen Suchergebnissen angezeigt werden. Für Bewertungen, die ein Betrieb über sich selbst auf der eigenen Website zeigt, macht Google das seit einigen Jahren nicht mehr. Die Sterne erscheinen dafür im Google-Profil, und das steht bei lokalen Suchen ohnehin ganz oben.
Was ein guter Schnitt ist
Eine perfekte 5,0 wirkt auf viele Kunden weniger glaubwürdig als ein Wert knapp darunter mit vielen Bewertungen. Wichtiger als die Nachkommastelle sind drei Dinge: genug Bewertungen, damit der Schnitt belastbar ist, aktuelle Bewertungen aus den letzten Monaten und sichtbare, freundliche Antworten des Inhabers. Ein Betrieb mit 4,6 Sternen aus 80 Bewertungen und guten Antworten wirkt stärker als einer mit 5,0 aus sechs Bewertungen.
Was Sie nicht tun dürfen
- Bewertungen gegen Rabatte, Gutscheine oder Geschenke einholen
- Nur zufriedene Kunden um eine Bewertung bitten und unzufriedene vorher aussortieren
- Bewertungen von Freunden, Familie oder Mitarbeitern schreiben lassen
- Bewertungen kaufen
All das verstößt gegen die Google-Richtlinien und kann in Deutschland zusätzlich wettbewerbsrechtliche Folgen haben. Google kann solche Bewertungen löschen und das Profil mit einem Warnhinweis versehen.
Häufige Fragen
Kann ich Google-Bewertungen auf meiner Website zeigen?
Ja, als wörtliche Zitate, über ein Bewertungs-Widget oder als Gesamtnote mit Link zum Profil. Bei Widgets auf den Datenschutz achten.
Warum zeigt Google bei meiner Website keine Sterne an?
Bewertungen, die ein Betrieb über sich selbst auf der eigenen Website zeigt, blendet Google in den Suchergebnissen nicht als Sterne ein. Die Sterne erscheinen im Google-Profil.